Er entwarf die farbigen Glasbausteinfenster der Berliner Philharmonie und stellte mehrmals auf der Documenta aus. Als seine Bilder von den Nazis verboten wurden, tanzte er auf verschiedenen Theaterbühnen und gründete nach dem Krieg gemeinsam mit anderen Künstlern das Kabarett "Badewanne". Alexander Camaro, 1901 in Breslau geboren und 1992 in Berlin gestorben, war Otto Mueller-Schüler, lehrte an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis Berlin. Wie kaum ein anderer Maler war er ein vielseitiger Künstler: Er malte, tanzte, filmte, dichtete und musizierte. Seine Malerei wurde international immer wieder ausgestellt, sein filmisches Werk wird gerade aufgearbeitet.
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